Kostenersparnis durch Nutzung der Erdwärme

October 23, 2009 | Wärmepumpe

Erdwärme

Erdwärme

Der Begriff ‘Erdwärme‘ bezeichnet die Eigenwärme des Erdkörpers. Diese macht sich schon in geringer Tiefe – etwa bei 30 Metern – bemerkbar.Die Erdwärme beruht zum Teil auf der Restwärme des allmählich erkaltenden Erdkörpers und zum Teil auf der bei radioaktiven Zerfallsprozessen frei werdenden Wärme.

Die Erdwärme kann man zum Beispiel zum Beheizen eines Raumes nutzen. Beim Hausbau sollte man sich dafür beispielsweise von Anfang an für eine Wärmepumpe mit einem Wärmetauscher entscheiden. Dieses Heizsystem hat gegenüber der Ölheizung etwa ihre Vorzüge.

Vorzüge druch Nutzung von Erdwärme

Bei der Wärmepumpe mit Wärmetauscher ist schließlich kein Verbrennen von fossiler Energie nötig, die mitunter sehr kostspielig ist. So benötigt dieses System lediglich elektrische Energie. Mit dieser Alternative ist man von steigenden Rohstoffpreisen weitestgehend unabhängig. Zudem leistet man einen guten Beitrag zum Umweltschutz. Da dieses Erdwärme nutzende Heizsystem in Zukunft noch effizienter und leistungsfähiger sein soll, wirkt sich das auch positiv auf die Kosten aus.

Erhebliche Kostenersparnis

Entscheidet man sich dafür, die Erdwärme mittels der Heizung zu nutzen, so erreicht man langfristig gesehen eine erhebliche Kostenersparnis. Die Anschaffung einer Erdwärme-Heizung kostet zwar ungefähr 1.500 bis 3.000 Euro, dafür sind deren Heizkosten bedeutend niedriger, und zwar 50 bis 70 Prozent geringer als herkömmliche Heizungen. Des Weiteren entstehen auch keine Nebenkosten, etwa in Form eines Schornsteinfegers, von Wartungen oder Emissionsmessungen. So können die Wärmepumpen quasi wartungsfrei betrieben werden.

Die Anschaffungskosten ergeben sich zu einem großen Teil aus den notwendigen Erdarbeiten und die Erdsonden. Die Lebensdauer von Letzteren beträgt allerdings zirka 100 Jahre. Die Wärmepumpen haben zum einen einen vergleichsweise geringen Energieverbrauch und zum anderen heizen sie nur bereits vorgewärmtes Wasser oder vorgewärmte Luft auf – auch dafür wird nicht viel Energie benötigt. Die Kosten für Erdwärme können darüber hinaus sogar noch aufgefangen werden. Schafft man sich zusätzlich nämlich noch eine Photovoltaikanlage an oder installiert eine kleine Windkraftanlage, dann entfallen etwa die Stromkosten für die mit Erdwärme betriebene Heizung. Die Anschaffungskosten solcher Anlagen sind zwar wieder relativ kostspielig, doch auf lange Sicht gesehen macht sich dies mehr als bezahlt.

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Video: Erdwärme Tipps und Funktionsweise

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