Energiesparen ist erste Priorität beim Bau eines neuen Hauses, doch scheut sich mancher noch, da die Erdwärme noch viel zu selten genutzt wird, denn diese Heizsysteme sind immer noch kostenintensiv. Zumal die erste Voraussetzung eine Erdwärmebohrung ist, ohne die kann diese Technologie nicht funktionieren. Im Grunde ist es nur eine Rechenaufgabe, doch wird die Wärmepumpenheizung sich letztendlich, durch die fast kostenlose Nutzung der Erdwärme, bald amortisiert haben. Dennoch kommt niemand um eine Bohrung herum, um die aus dem Boden gewonnene Energie aufzunehmen.
Die Erdwärmebohrung benötigt spezielle Bohrgeräte und kann daher nur von einem Fachmann übernommen werden. Die Bohrung wird, je nach Örtlichkeit, etwa zwölf bis fünfzehn Meter in die Tiefe führen. Dabei muss bei der Planung der Standort das Heizungssystem, entweder neben oder unter dem Haus festgelegt werden. Wobei weniger Rohre verlegt werden, wenn die Anlage neben dem Haus liegt. Jedoch ist es bei der zweiten Art leichter, zu einer späteren Zeit die Sonden zu erreichen. Dies sind kleine Vor- bzw. Nachteile. Doch sollte schon vorher unbedingt die Region, wo das neue Haus stehen soll, sondiert werden.




